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Synthetische Herstellung und Analyse eines Klebstoffs auf Knoblauchbasis |
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Kurzfassung
Knoblauchklebstoff, der neue organische Klebstoff?
Sie standen den ganzen Nachmittag in der Küche und haben ein hervorragendes Gericht zubereitet, denn am Abend kommt Ihre neue Liebe oder die Schwiegermutter zum Essen vorbei. Als Sie die Haustür öffnen und Ihren Gast hineinbitten, rümpft er die Nase und sein Lächeln verschwindet, denn er riecht etwas. Knoblauch! Der Geruch des Knoblauchs ist wohl seine negative Eigenschaft, doch wir haben uns eine gute zu Nutzen gemacht: die Klebekraft.
Wir haben das Projekt "Knoblauchklebstoff" aus dem letzten Jahr mit zahlreichen Versuchen erweitert, um zum einen den Geruch des Knoblauchklebstoffs zu mindern und zum anderen die Klebkraft zu steigern. Grundlegend haben wir den Klebstoff hergestellt, indem wir die Zehen geschält, gepresst und erhitzt haben. Zu unseren Versuchen gehören: Mikrowellenversuche sowie Wärmeversuche mit abgekochten Knoblauchzehen und in Öl eingelegten Knoblauchzehen, Wärmeversuche mit 30%-igen Wasserstoffperoxyd und Wärmeversuche mit 31%-iger Salzsäure. Das mit Abstand beste Ergebnis kam mit dem Knoblauchklebstoff, der den Zusatz von Wasserstoffperoxyd hatte, zu Stande. Unsere Zugversuche um die Kohäsion (Zusammenhangskraft) zu testen, kamen zu dem Ergebnis von 100 Newton. Um eine hähere Kraft zu testen, stand uns derzeit leider das Material nicht zur Verfügung. Ob unser Klebstoff auch einer höheren Kraft standhält, werden wir noch testen. Außerdem wollen wir noch weiter an der Beseitigung des Geruchs arbeiten.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der von uns hergestellte Klebstoff eine sehr gute und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Klebstoffen ist.
von Ursula Rothenbücher, Stephan Schmitz und Ylmaz Bekyol (Jugend forscht)
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| Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" Köln, 2006 |
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