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Gewässergüte-Untersuchung rund um Kommern und ihre Auswirkungen |
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Kurzfassung
71% der Erdoberfläche besteht aus Wasser. Der Körper des Menschen besteht zu 60% aus Wasser. Daher ist Wasser die wichtigste Lebensgrundlage aller Lebewesen. Grund genug, sich mit der Qualität unserer Gewässer zu beschäftigen.
Wir machten es uns zur Aufgabe, die Gewässer in einem Umkreis von 1300 ha auf ihre Gewässergüteklasse zu untersuchen. Dabei untersuchten wir jedes der 6 Gewässer biologisch, chemisch sowie ihre Struktur.
Für die biologische Untersuchung suchten wir nach Tieren wie beispielsweise Köcherfliegenlarven oder Bachflohkrebsen, die uns jeweils eine Güteklasse anzeigten.
Bei der chemischen Untersuchung prüften wir das Wasser auf Nitrat, Nitrit, Ammonium und Phosphat.
Die Gewässerstruktur untersuchten wir, indem wir beispielsweise darauf achteten, ob der Uferverlauf natürlich geschwungen verläuft oder von Menschen verändert wurde.
Nach den Untersuchungen fiel uns auf, dass die Gewässer rund um Kommern in einem naturnahen bis mäßig belasteten Zustand sind. Häufiges Problem ist der hohe Nitratgehalt der auf das Düngen der Felder zurückzuführen ist.
Außerdem informierten wir uns über die Gewässergüte in ganz Deutschland.
Die Oberflächengewässer in Deutschland sind in einem eher mäßig verschmutzten Zustand. Dabei fällt auf, dass der chemische Zustand meist in Ordnung ist, und nur der ökologische Zustand meist nicht die gewünschten Voraussetzungen erfüllt. Dieser kann jedoch verbessert werden, wenn die Gewässeraue verändert wird.
von Fabian Ulbricht, Moritz Ulbricht und Marcel Brendt (Schüler experimentieren)
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| Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" Köln, 2008 |
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