|
Benötigte Laborgeräte: FESEG-InertreaktorTM
Versuchsaufbau: Den FESEG-InertreaktorTM auf den Dreifuß legen und darunter den Brenner platzieren. Ein Gemisch aus dem Eisen und dem Schwefel auf das Blech schütten.
Versuchsablauf: Die Eisen-Schwefel-Mischung in den FESEG-InertreaktorTM geben. Dann den Stickstoff einleiten und zünden. Nach 10 sek. schmilzt der Schwefel, nach 20 sek. erfolgt die exotherme Reaktion: Ein heißes, helles Glühen durchsetzt die Mischung. Dabei entstehen Temperaturen von 500-900 °C. Nach der Reaktion bleibt Eisensulfid, FeS, auf dem Blech zurück: Fe + S + N => FeS + N.
Endergebnis: Das Eisensulfid kann mit der nachfolgenden Reaktion zu Berliner Blau gemacht werden bzw. in reines Eisen zurückverwandelt werden. Da die Reaktion ohne Sauerstoff abläuft, entstehen keine Abgase. Allerdings verbindet sich überschüssiger Schwefel mit der Luft zu SO2. Unter dem Stickstoff im InertreaktorTM entstehen absolut keine Abgase: Fe + S + N => FeS + N.
Schlussfolgerung: Die Hitze kann als Energielieferant genutzt werden. Da keine Abgase entstehen, ist FESEG eine umweltfreundliche Energiegewinnung.
|