Feel the Web  

Untersuchungen über die Integration des kinesthetischen Sinnes in das Internet

Kurzfassung
Ausgehend von der Fragestellung, wie der Kinesthetische Sinn in das Internet integriert werden kann, wurden Tests mit dem Kinesthetischen Simulator durchgeführt. Dieser bestand aus dreidimensionalen Pixeln, die den zu untersuchenden Gegenstand abbildeten. Es wurden Versuche zur Form, Detailgenauigkeit und Erkennbarkeit durchgeführt. Daraus wurde der 3D-Koeffizient ermittelt. Es zeigte sich, dass der Kinesthetische Simulator die Gegenständer sehr gut fühlbar macht. Dies zeigte sich auch in dem Personentest, bei dem 60% der Gegenstände erkannt wurden. In einem nächsten Schritt wird der Kinesthetische Simulator mit den 3D-Pixeln mittels Computer- und Robotertechnik angesteuert. Damit ist erstmals eine Methode auf dem Markt, mit der der Kinesthetische Sinn und damit die Dreidimensionalität in das Internet integriert werden kann. Dies bietet große Möglichkeiten in den Bereichen E-Commerce und Ingenieurwissenschaften. Auf diese Weise können Proportionen und Abmessungen sehr gut übermittelt werden. Auch für blinde Menschen bietet dieses System sehr viele Chancen. So kann Internetgrafik für sie fühlbar gemacht werden. Für die weiteren Forschungen suchen wir noch Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen und Firmen. Feel the Web - mit dem Kinesthetischen Simulator ist dies bald Wirklichkeit!


Cornelia Koch und Diana Koch für "Schüler experimentieren"



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Regionalwettbewerb "jugend forscht/Schüler experimentieren" Köln, 2001